Die Schiffswracke

Verluste

Die Schiffswracke der beiden Schiffe der britischen Linie  HMS St.George  und  HMS Defence  Die zwei Kriegsschiffe, die HMS St. George (98 Kanonen) und die HMS Defence (74 Kanonen), Teil der britischen Ostseeflotte, liefen auf Grund und verschwanden ausserhalb von Thorsminde an der Westküste von Jütland am 24.Dezember 1811.

Im folgenden wird das Unglück kurz beschrieben:

Das Unglück geschah während des Krieges mit England, in welchem die St.George Contre-Admiral Reynolds Flaggschiff war. Zusammen mit einem Schwa`dron sollte die St.George das letzte Konvoi des Jahres von der schwedischen Ostküste durch das dänischen Binnengewässer begleiten.

Die St.George erlitt in Rødsand, südlich von Lolland, Schäden und nachdem sie notdürftig repariert wurde verliess das Schiff die schwedischen Klippen in Gøteborg am 17.Dezember Richtung England, vor dem Winter, begleitet von den Linienschiffen, Defence und Cressy.

Ein Weihnachtshurricanezwang die drei Schiffe an die Westküste und nur die Cressy schaffte es nicht auf Grund zu laufen.


Die Route der Schiffe

Fast die komplette Besatzung der St.George und der Defence starb - insgesamt fast 1300 Mann. Es war das grösste Schiffswrack-Unglück das jemals an der Westküste Jütlands geschah und ein schwerer Verlust für Royal Navy, welche im selben Hurricane das Linienschiff HMS Hero und das Briggschiff HMS Grasshopper bei Texel verlor.

Im Strandingmuseum St.George können Sie mehr als eintausend Funde sehen, welche die Geschichte erzählen, das Leben an Bord etc.

Das Unglück machte einen tiefen Eindruck auf die Menschen dieser Zeit und genau wie andere grosse Schiffsunglücke wurde es nie vergessen. 125 Jahre danach ergriff die Dänische Presse die Initiative einen Gedenkstein zu errichten.

Der Gedenkstein wurde mit einer Feier 1937 enthüllt und steht auf der Zunge von Thorsminde, zeigt in die Richtung, an der die St.George zerstört wurde.


10.2.2006